Tiere erzählen uns nicht direkt, wenn Ihnen etwas fehlt oder Probleme verursacht. Daher ist es für Tierhalter so wichtig auf bestimmte Anzeichen zu achten.

Eines der entscheidenden Merkmale, welche sehr gut zur Früherkennung geeignet eignet ist der Kot der Tiere. Dieser erzählt sehr viel über den Zustand im Inneren.

konservierter KothaufenAuf dem Bild sind sehr gut zwei unterschiedliche Kothaufen von zwei Hunden zu erkennen. Wie man deutlich erkennen kann unterscheidet sich schon mal auf den ersten Blick die Farbe. Rechts oben ist eine normale Kotfärbung zu erkennen, während der linke Haufen weiß ist.

Der weiße Haufen lag an dieser Stelle bereits seit 2 Wochen und liegt dort vermutlich noch immer. Der gesunde Haufen rechts oben war nach 3 Tagen nicht mehr vorhanden.

Warum ist der Haufen weiß und warum verrottet er nicht?

Die Antwort ist denkbar einfach: Der helle Haufen stammt von einem Hund, der mit Trockenfutter und somit mit vielen Konservierungsstoffen gefüttert wurde. Diese Konservierungsstoffe werden teilweise auch wieder mit ausgeschieden und konservieren somit auch den Kot. Daher erhält sich ein solcher Haufen wesentlich länger als von einem gesund ernährten Tier.

Bereits wenige Stunden nachdem der gesunde Haufen abgesetzt wurde, tummelten sich die Fliegen und einen Tag später die Nacktschnecken um den Haufen. Ergebnis: nach kürzester Zeit war dieser Haufen natürlich verarbeitet, während der Trockenfutterhaufen noch nicht mal für Fliegen interessant war.

Warum ist das interessant?

Wenn man schon die Konservierungswirkung an der Ausscheidung erkennen kann, sollte es leicht nachvollziehbar sein, dass Konservierungsstoffe auch im Körper Ihre Spuren hinterlassen. Im harmlosesten Fall verursachen Konservierungsstoffe allergische Reaktionen, weil das Immunsystem beeinträchtigt wird. Die möglichen Auswirkungen auf Konservierungsstoffe im Futter und somit im Körper sind jedoch weitreichend.

Die gute Nachricht:

Rechtzeitig erkannt kann noch viel erreicht werden. Oftmals genügt schon eine Futterumstellung auf eine lebensmitteltaugliche Nahrung ohne Konservierungsstoffe.

 

Weitere Infos zum Kot-Code finden Sie auch in unserem Beitrag vom Juni 2015:

https://www.gesundes-im-napf.de/der-kot-code/

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